1 Erweiterung Netz
Auf der Netzteilplatine werden
neben allen Kondensatoren auch die
Gleichrichterdioden gegen die hierfür Bestmöglichen getauscht. Der Klang
gewinnt an Ruhe, in der Details deutlicher werden.

2 Erweiterung Hybridausgang
Die Funktion
des Buffers wird von einem Operationsverstärker in diskreter
Bauweise übernommen. Das Ergebnis ist eine nicht mehr zu übertreffende
Feinzeichnung ohne den geringsten Hauch einer Schärfe. Diese Modifikation
bildet den Höhepunkt des technisch Machbaren und verbindet die Vorteile der
unterschiedlichen Verstärkungstechnologien. Die
Spannungsentkoppelung der Operationsverstärker wird hierbei ebenfalls verbessert.
Der akustische Hintergrund wird
ruhiger, die Abbildung erhält mehr Fülle und Tiefe.

2b Erweiterung Operationsverstärker als einfache Alternative zu
2
Die I/U conversion gewinnt Linearität und
Geschwindigkeit. Der Buffer klingt präziser und luftiger als der Originale. Die
Spannungsentkoppelung der Operationsverstärker wird hierbei ebenfalls verbessert.
3 Erweiterung Metronom
Bisherige nachrüstbare "Masterclocks" stellen nur eine präzisere
Frequenz zur Verfügung. Hier erhält jeder Chip der digitalen
Signalverarbeitung ein eigenes optimiertes Taktsignal. Je nach Gerät kommen bis
zu 5 unterschiedliche Frequenzen zur Anwendung, die für ein exaktes
Zusammenspiel der Komponenten ohne Laufzeitunterschiede sorgen. Bei
Analog-Wandlern ab "A" Kennzeichnung wird zusätzlich die im Analog-Wandler integrierte zeitliche Taktung
des Registers mit der externen
Taktung synchronisiert. Insgesamt wird die
räumliche Präzision auf ein neues Maß erhöht.

3b Erweiterung No-Oversampling als einfache Alternative zu 3
Durch Entfernen (nicht überbrücken) des Digitalfilterchips wird die zeitliche Präzision
verbessert. Der klangliche Gewinn ist von der Erweiterung Analogfilter abhängig und in der Wirkung ähnlich. Nachteil: Der Digitalausgang
entfällt und Spiegelfrequenzen oberhalb des hörbaren Bereich werden nicht mehr gefiltert.

4 Erweiterung Analogfilter
Entfernen des Tiefpassfilters um Verluste und
Phasendrehungen zu mindern. Hierin gewinnt der Klang
an Körper und Position. Nachteil: Hohe Frequenzen werden nur noch vom
menschlichen Hörsystem gefiltert.
5 Erweiterung Wandler "A"
Es erfolgt ein Austausch des vorhandenen Analog-Wandlers auf einen "A"-Typen,
oder weitergehend auf einen selektierten Analog-Wandler mit "single crown".
Auf den 14 Bit Geräten können zwei parallel betrieben werden.

6 Erweiterung USB-Eingang
Es kann nun zwischen Wiedergabe einer internen CD oder einem
angeschlossenen Computer gewählt werden. Die Analog-Wandler im CD-Spieler
können so genutzt werden um hochauflösende Musik in hervorragender Qualität
über den Computer wiederzugeben. Mit der Erweiterung
Fernbedienung kann auf einen mechanischen Schalter hierfür verzichtet werden. Die Einbindung erfolgt auf
den 16 Bit Geräten direkt im I2S Datenformat und verzichtet auf nachteiliges
S/P DIF. Auf den 14 Bit Geräten ist der USB-Eingang auch möglich, jedoch ist
die Umwandlung in das nötige Simultan-Datenformat kostenintensiver und mit
geringen Einschränkungen versehen, sodass hier ein Wechsel des Wandlers auf
einen "A" Typen mit der 5. Erweiterung sinnvoller erscheint - dieser
Wandler wird dann entsprechend der Schalterstellung in das jeweilige Datenformat
gebracht. NACHTRAG: Auch ein kabelloses Modul welches hochauflösende Musikdaten
direkt vom Computer empfangen kann, ist in der Entwickelung.
7 Erweiterung analoge Fernbedienung
Bisher nicht fernbedienbare CD Spieler können nun
bequem vom Hörplatz gesteuert werden. Neben allen Philips, Marantz und Grundig
Modellen, ist das Modul auch für andere Marken durch einfaches Umstecken von Jumpern
auf der Platine einsetzbar. Das Modul belästigt nicht mit einem weiteren
Handschalter auf dem Tisch und ist mit einem bereits vorhandenen
steuerbar. Der Empfänger erlaubt jede Universalfernbedienung oder Philips CD
Handschalter. Aber auch andere vorhandene Handschalter können auf Wunsch angepasst werden. Hierbei ist auch die
individuell gewünschte Tastenbelegung möglich.

Bei den Modellen CD 104 u. 204 kann der Remote-Sensor auch nahezu unsichtbar in die Gerätefront eingesetzt werden.
Hier eine mögliche Tastenbelegung für einen Philips CD 104 u. 204:
| USB | OVERSAMPLING | OPEN/CLOSE |
| STOP | REPEAT | PAUSE |
| PREVIOUS | PROGRAMM | NEXT |
| << | PLAY | >> |
| |< | >| |
Die bisher nicht im CD Spieler integrierten Funktionen wie ein Digital-EINGANG zur Wiedergabe hochauflösender Musikdateien aus dem Computer und ein schaltbares Oversampling sind optionale Module, die ebenfalls über die Fernbedienung gesteuert werden können. Mechanische Tasten hierfür an der originalen Front der CD Spieler entfallen. Zur visuellen Kontrolle empfiehlt es sich die zugehörigen Kontrolldioden des Fernsteuermoduls in die Front zu setzten, welche sich mit ihrer mikroskopischen Größe und planen Oberfläche perfekt in die Optik integrieren und den Schaltzustand anzeigen. In der Standardprogrammierung für einen vorhanden Philips-Handschalter entspricht Taste 1 auf der Fernbedienung der Funktion USB oder CD Wiedergabe, Taste 2 entspricht OVERSAMPLING oder no Oversampling und Taste 3 OPEN oder CLOSE der CD Lade. Mittels Jumpern kann auf der Fernebdienungsplatine eingestellt werden, welche Konfiguration aus Wiedergabequelle und Oversampling beim Start voreingestellt ist. Die Tasten für die Wiedergabefunktionen und Programmierung sind wie auf den Handschaltern beschriftet hinterlegt. In diesem Beispiel sind die Tasten für Titelsprung vor und zurück zweimal aufgeführt. Neben den Tasten für den Titelsprung in Schriftform PREVIOUS und NEXT, die an ihrer vorgesehenen Position liegen, sind diese Funktionen nochmal an den Tasten für die Lautstärkeregulierung hinterlegt - falls der vorhandene Handschalter diese Lautstärketasten besitzt. Durch abziehen zweier Jumper auf der Empfängerplatine kann dort ein optionales Modul mit motorisiertem Lautstärkepoti von Alps angeschlossen werden. Der Purist erhält so die Möglichkeit seinen CD-Spieler direkt am Endverstärker zu betreiben. Nach langer Entwicklungszeit lässt dieses Fernsteuermodul nun keine Wünsche mehr unberücksichtigt.

8 Erweiterung Display
Leider werden die Displays von CD 304 und MK II im Laufe der Jahre etwas
milchig. Mit dieser Erweiterung erhält die Front wieder ihren edlen Charakter
und die Anzeige ist durch ihre zusätzliche Tönung angenehmer und sogar besser
zu erkennen. Das vorhandene Plastikdisplay wird gegen ein dauerhaftes Echtglas
ersetzt.


Erweiterung Voodoo
Esoterik-Kabel, Zauber-Kondensatoren, Knetgummi und alles was
ausschließlich Vorteile in der Geldbörse des Anbieters bringen soll, wird in
diese Liste nicht aufgenommen. Alle Erweiterungen müssen im Hörempfinden zu verstehen sein.