CD-Einzug überholen

Mittlerweile berühmt wie das CDM-1 Laufwerk selbst, die CD-Lade zieht nicht mehr ganz ein und benötigt den "Philips-Schubser" - Eindrücken der Lade auf dem letzten cm von Hand.



Als Ursache wird meist der Gummiring am motorischen Antrieb vermutet. Bisher habe ich kein Gerät gefunden, bei dem ein defekter Gummiring vorlag. Bei einer kompletten Überholung kann der Gummiring vorsorglich erneuert werden. Falls nicht vorhanden, kann der alte Gummiring kurz in kochendes Wasser gelegt werden, um die Weichmacher auf Wachsbasis im Material zu reaktivieren.



Nach Demontage des CD-Einzugs ist die Ursache schnell an der Unterseite gefunden. An den beiden eingekreisten Stellen hat eine Verformung des Stanzblechs stattgefunden.



Am herausfahrenden Teil muss der Seitenbügel mit einer Flachzange gerichtet werden.

Die Mechanik des Anpresstellers für die CD ist der ursächliche Grund. Der Bügel der Laufrolle ist geringfügig verbogen. Beim Einfahren der CD-Lade versucht die Mechanik nun einen höheren Anpressdruck auf die CD auszuüben, welches den Wiederstand auf dem letzten cm Weg der Lade erhöht.

Der Bügel der Laufrolle kann an der Oberseite mit einem Schraubendreher gerichtet werden.



Um ein erneutes Verbiegen zu verhindern, kannst du einen Filzgleiter als Abstandhalter anbringen.



Vor der Montage des CD-Einzugs sollte dieser gereinigt werden.



Alle beweglichen Teile können mit einer Montagepaste geschmiert werden. Der Bereich des Gummirings und des Lauftellers zum Andrücken der CD muss hiervon frei bleiben.



Nach dem Einbau wird die Einstellung der Mechanik vorgenommen. Nach Einlegen einer CD kann die linke Schraube gelöst werden, um mit dem weißen Kunststoff die Lage des CD-Einzugs so zu verändern, dass dieser während des Betriebs nicht in Kontakt mit der rotierenden CD tritt. Die rechte Schraube wird soweit eingedreht, dass bei eingelegter CD zwischen Ende der Schraube und dem Stahlblechkorb ein kleiner Luftspalt von 3 Blatt Papiers bleibt. Die Führungsrollen der ausfahrenden CD-Lade können so mittels der Feder Ungleichmäßigkeiten ausgleichen, aber sich nicht soweit entfernen, dass der Einzug aus seiner Führung springt.



Abschließend wird ein gleichmäßiger Luftspalt zur Gerätefront an den beiden Schrauben der Einzugsblende eingestellt.

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